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Online Shop SEO: die 3 größten Herausforderungen

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Im Vergleich zu kleinen und mittleren Websites mit einigen hundert Unterseiten bringt das SEO für große Onlineshops mit mehreren Tausend Produkten und Seiten, ganz neue Herausforderungen mit sich. Abhängig vom Content-Management-System (CMS) und Aufbau des Online Shops, müssen verschiedene Faktoren beachtet werden, um ein gutes Ranking für relevante Keywords zu erzielen und dauerhaft zu erhalten. Im Nachfolgenden lernst Du die drei größten Herausforderungen im Bereich Online-Shop SEO kennen:

 

1. SEO Herausforderung – URL-Design

Ein sauberes URL-Design ist für die Erfassung aller wichtigen Artikel und Kategorie-Seiten eines Onlineshops von besonderer Bedeutung. Die URL kann Suchmaschinen als Hinweis für die Inhalte im Dokument sowie als Klickanreiz für den User in den Suchergebnissen dienen.

Onlineshops erzeugen oft dynamische und unübersichtliche URLs mit vielen Parametern, z.B.:

  • www.online-shop.de/katalog.asp?cid=4723427&FES=%aaewsraweda

Für Benutzer und Suchmaschinen sind statische URLs deutlich vorteilhafter:

  • www.online-shop.de/vorlagen/businessplaene-muster/businessplan-seo-berater

Vor allem bei der Arbeit mit Parametern kann es passieren, dass Shop-Artikel unter mehreren URLs erreichbar sind und damit redundante Inhalte erzeugen, die sich bei vermehrtem Aufkommen negativ auf die Sichtbarkeit in Suchmaschinen auswirken können. Dynamische URLs lassen sich beispielsweise mit der Umleitungstechnik mod_rewrite umschreiben bzw. umleiten.

 

2. SEO Herausforderung – Session-IDs und Cookies

Einige Online Shops arbeiten mit Session IDs, die bei jedem Besuch im Shop eine neue Session ID vergeben.

  • www.online-shop.de/index.php?SESSIONID=123123

Somit lassen sich Besucher über verschiedene Unterseiten hinweg identifizieren, damit sie beispielsweise immer den gleichen Warenkorb vorfinden. Wenn die Session ID an einen Link angehängt wird, kann diese von Suchmaschinen indexiert und als Ergebnis ausgegeben werden. Da diese ID Tage später keine Gültigkeit mehr besitzt, würde eine Fehlermeldung erscheinen, oder der Besucher wird auf die Startseite umgeleitet. Das Problem kann beispielsweise durch den Einsatz von Session-Cookies gelöst werden, mit denen sich Webseitenbesucher durch die Browsererkennung identifizieren lassen. Wenn auf den Einsatz von Session IDs aus technischen Gründen nicht verzichtet werden kann, sollten diese unbedingt von der Indexierung ausgeschlossen werden. Dazu gibt es den „noindex“-Tag, der in der Kopfzeile jeder Unterseite mit einer Session ID eingefügt wird.

 

3. SEO Herausforderung – Duplicate Content

Ein häufig anzutreffendes Problem in Online Shops, sind redundante Inhalte (Duplicate Content). Als Duplicate Content (DC) werden Inhalte bezeichnet, die auf mehreren Webseiten vorzufinden sind. Unterschieden wird zwischen internem (gleiche Inhalte unter verschiedenen URLs auf einer Domain) und externem DC (mehrere Domains mit identischen oder sehr ähnlichen Inhalten). Vor allem wenn Online Shops sehr viele ähnliche Produkte anbieten und die jeweiligen Beschreibungstexte 1:1 oder die mitgelieferten Herstellerbeschreibungen übernommen werden, die schon auf den Herstellerwebseiten vorhanden sind, wird sehr viel DC erzeugt. Ein weiteres Problem ist der Content-Klau, der von einigen Shops betrieben wird, um Ressourcen für die Texterstellung zu sparen. Ein interessantes Beispiel wie man gegen Content-Klau vorgehen kann, liefert der große Onlineshop Redcoon, bei dem der Shop Betreiber einen unauffälligen Satz in den Beschreibungen seiner Artikel einfügt (“der schlaue Kunde weiß: redcoon.com ist besser!”) und dieser in kurzer Zeit auf vielen anderen Shops zu finden war. Offenbar wird hier sehr zügig vorgegangen, sodass die Beschreibungstexte von den Kopierern nicht einmal richtig durchgelesen werden.

Eine weitere Quelle von Duplicate Content, sind dynamisch generierte Seiten die einmalig programmiert werden und die Inhalte aus einer Datenbank auslesen. Auch paginierte Shop- oder Verzeichnisseiten (Blätterseiten) können viele Duplikate erzeugen, da sich die Inhalte und die Meta-Daten auf den nachfolgenden Seiten oftmals nur marginal unterscheiden. Die Verteilung von Inhalten auf mehreren URLs wird als Paginierung bezeichnet. Das wird in der Regel durch eine „Blätterfunktion“ zwischen den Kategorie Seiten auf einer Internetpräsenz realisiert. Paginierte Seiten werden mit einem speziellen Tag gekennzeichnet, das eine starke Verbindung zwischen den naheliegenden URLs übermitteln soll, die von Suchmaschinen als solche gewertet wird. Dadurch sollen redundante oder ähnliche Inhalte auf den paginierten Seiten nicht von Suchmaschinen abgewertet werden und das Ranking der Website negativ beeinflussen.

Suchmaschinenbetreiber empfehlen die Paginierung von Webseiten mit den Tags rel=”next”/”prev” für vorhergehende und nachfolgende Seiten. Des Weiteren ist es empfehlenswert, ab der zweiten oder dritten Seite den Meta-Tag „noindex, follow“ zu setzen, um diese Seiten aus dem Index auszuschließen, solange sie keine einzigartigen Inhalte & Meta-Daten anbieten. Gleichzeitig wird Suchmaschinen mit dem “follow”-Attribut das Folgen der Links erlaubt, damit Produkte weiterhin gefunden werden können.

Auch der Einsatz des rel=“canonical“ Tags kann bei Duplicate Content Abhilfe schaffen und auf eine Haupt-URL verweisen (kanonische URL). Es ist außerdem empfehlenswert den Canonical-Tag auf jeder Unterseite einer Website einzufügen. Unerwartete Fehler und falsche Verlinkungen können somit „korrigiert“ werden.

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About Martin

Seit 2008 als Online Marketing, SEO & Google AdWords Freelancer mit einem starken Team und der nötigen Passion für ausgewählte Kunden sowie eigene Projekte im Internet tätig. Fokus = Suchmaschinenmarketing.
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3 Kommentare zu “Online Shop SEO: die 3 größten Herausforderungen

  1. Samira sagt:

    Würdest Du bei den Paginierungs-URLs Parameter wie .de/?page=2 empfehlen?

  2. Martin sagt:

    Hi Samira,

    für die Paginierung empfehle ich dir lieber mit statischen URLs zu arbeiten:

    /page/2/ bis /page/N/

    Des Weiteren sollten die zwei Attribute „prev“ und „next“ zum Einsatz kommen:

  3. Karolin Bierbrauer sagt:

    Genau so wie Du es in dem Artikel geschrieben hast, ist es korrekt. Jede Shop-Software hat so seine „Macken“. Doppelten Content kann man nie ganz ausschliessen vorallem wenn es sich um ähnliche Artikel handelt.

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