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Google Ads (AdWords) FAQ: häufig gestellte Fragen rund um die Suchmaschinenwerbung

Im Folgenden habe ich einige Fragen rund um die Suchmaschinenwerbung zusammengestellt, die von Kunden oder Interessenten häufiger gefragt werden. Zu jeder Frage gibt es eine entsprechende Antwort, die meist in E-Mail Form an den Kunden/Interessenten gesendet wurde und hier unbearbeitet reinkopiert wird. Darin ist meist auch eine entsprechende Lösung erwähnt. Hier geht es zur SEO FAQ.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Frage 1: Woran kann es liegen, wenn bestimmte Kategorien in AdWords besonders niedrige Bestellraten aufweisen? Beispiel: Präsentbeutel

Antwort 1:

Die niedrigen Bestellraten bei den Präsentbeuteln liegen höchstwahrscheinlich zum einen daran, dass hier auch viele Privatnutzer nach den Keywords suchen. Wir haben zwar in allen Anzeigen B2B stehen, aber nicht jeder Nutzer liest immer so genau vor dem Klicken.

Zum anderen ist die Produktauswahl in der Kategorie relativ klein was dann nicht jeden Geschmack treffen kann.

Ich habe die Gebote stark reduziert -50-65%. Da es doch immer wieder mal eine Conversion gibt, würde ich diese Kampagne nicht komplett pausieren.

 

Frage 2: Die AdWords Agentur, mit der ich letzte Woche gesprochen habe, meinte, dass die Remarketing Kampagne schlecht eingestellt sei?

  • Es wäre wohl übertrieben, diese nicht zeitlich oder auch auf bestimmte Zeiten zu begrenzen.
  • Dies wäre kontraproduktiv und würde potentielle Kunden nerven.
  • Ich habe es nicht nachvollzogen. Wie sind da meine Einstellungen?

Antwort 2:

Hier haben wir ganz andere Erfahrungen gemacht und auch Google empfiehlt Remarketing zeitlich/örtlich und impressionstechnisch nicht zu begrenzen. Des Weiteren sehen B2B Kunden die Banner sowieso nur zu den Geschäftszeiten am Arbeitsrechner. Anbei zwei Screenshots aus Ihrer Kampagne, die uns auch zeigen, dass Conversions über das Remarketing zu allen Zeiten stattfinden und der Sonntag sogar die höchsten Converions Rates hat.

 

Frage 3: Wie teilt sich die Budgetempfehlung für Google AdWords auf?

Antwort 3:

In der Regel teilt sich ein Google AdWords Budget folgendermaßen auf:

  1. Budget für die Erstellung und Betreuung (im Anhang finden Sie eine Datei mit Beispielmöglichkeiten)
    1. Für den Anfang ist nach meiner Recherche eine Kampagne mit fünf Anzeigengruppen empfehlenswert
    2. + Remarketing Kampagne um alle Website Nutzer gezielt im Displaynetzwerk nochmals anzusprechen
  2. Klickbudget
    1. Empfehlung bei den von Google vorgeschlagenen Klickpreisen von ca. 5 €, min. 200 – 300 € / Tag für die ersten Wochen, damit wir genügend Traffic erhalten. Lässt sich natürlich jederzeit flexibel anpassen.

 

Antwort 4:

„Garantieren“ kann und „darf“ man bei Google AdWords nicht. Aber in der Regel sehen die Zahlen folgendermaßen aus:

Durchschnittliche Anfrageraten liegen bei 2-4%, also von 100 Besuchern, fragen ca. 3 Besucher an. Wenn der durchschnittliche Klickpreis bei 5€ liegt, dann würde eine Anfrage ca. 160€ kosten. Wie viele Anfragen zu Kunden werden, hängt natürlich von anderen Faktoren ab, die sie besser beeinflussen können, aber vll. haben sie bereits aus anderen Kanälen Erfahrungen gemacht.

Bei der Rechnung merke ich gerade, dass ich mich vorhin mit meiner Tagesbudgetempfehlung verrechnet habe, da ich den Screenshot mit den Klickpreisen nicht mehr vor mir hatte. Damit mindestens eine Anfrage täglich reinkommt, sollten wir 30-40 Besucher anstreben, die entsprechend ca. 150-300€ / Tag kosten würden.

Die Schätzungen vom KeywordPlaner sind oft sehr grob und können nach oben oder eher nach unten schwanken. Die tatsächlichen Klickpreise erfährt man aber erst wenn die Kampagne einige Tage live ist und natürlich lassen sich diese auch optimieren und immer etwas senken.

 

Antwort 5:

Wenn sich zur Laufzeit der Kampagnen tatsächlich ein durchschnittlicher Klickpreis von 4€ ergibt und das Klickbudget bei ca. 100€/Tag liegt, dann hätten wir ca. 25 Klicks/Tag und je nach Wettbewerb und Zielgruppe durchschnittlich eine Anfrage/Tag. Wir können aber auch auf mehrere Nischenkeywords werben, die weniger Suchanfragen haben, dafür aber günstiger sind. Mit weiteren Optimierungen an der Website und den Zielseiten kann natürlich mit der Zeit deutlich mehr erreicht werden…

 

Antwort 6.1

„Normaler Google AdWords Support“

Das Zeitraumfenster habe ich auf die letzte 30 Tage geschoben. Mir fiel auf, dass der Benchmark CPC auf circa 1.63€ liegt. Sie bieten 0.25€ und haben einen Impressionsverlust von circa 76%.

Antwort 6.2

„Mein dedizierter AdWords Premiumsupport aus Hamburg“

„Auch sehe ich, dass derzeit viele Impressionen aufgrund eines zu niedrigen Anzeigenranges verloren gehen. Damit sind wir wie bei den Suchkampagnen wieder beim Thema CPC. Wenn du siehst, dass du für die Kampagne oder einzelne Produktkategorien einen guten ROI hast, kannst du da alleine durch eine CPC Erhöhung die Reichweite erhöhen. Genug Suchvolumen ist vorhanden.“

Mein Vorschlag ist, dass wir den CPC nochmal deutlich erhöhen für ein paar Wochen und dann wieder auf das alte Niveau senken.

Der Roi kann dann erstmal etwas sinken, wird aber nachträglich wieder besser.

Der alte Feed hatte sich ja längere Zeit mit höheren CPCs eingespielt und als ich den sukzessive gesenkt habe war Google dennoch daran „gewohnt“ die Anzeigen auszuliefern. Jetzt kommen wir mit einem komplett neuen Feed und weit unter dem Benchmark CPC, was wohl zu deutlich weniger Impressionen und Klicks führt.

 

Frage 7: Kann ich regelmäßige Änderungen / Optimierungen in Google AdWords auch mit Bing Ads synchronisieren?

Antwort 7:

Ja, Sie können nun die automatische Aktualisierung Ihrer Bing Ads-Kampagnen mit den Änderungen, die Sie an Ihren AdWords-Kampagnen vornehmen auch planen. Testen Sie noch heute den automatisierten Import, und entdecken Sie eine einfache Art, Ihre Kampagnen auf dem neuesten Stand zu halten.

Vorgehensweise für das Festlegen eines Zeitplans:

  1. Auf Kampagnen importieren klicken und dann auf „Aus Google AdWords“ importieren.
  2. Bei Google AdWords anmelden.
  3. Google AdWords-Konten auswählen.
  4. Importoptionen auswählen.
  5. Unter Planen von Importvorgängen auf Wann klicken, und dann den gewünschten Zeitplan festlegen, der „Einmal“, „Täglich“, „Wöchentlich“ oder „Monatlich“ ausgeführt werden kann.

 

Frage 8: Welche Vorteile bietet Google Analytics in Verbindung mit AdWords und ist es DGSVO-Konform?

Die Nutzung von Google Analytics hat für das Online Marketing entscheidende Vorteile und ist an sich „fast“ unabdingbar, wenn Google AdWords Anzeigen geschaltet werden.

Einige der Vorteile sind:

  • Wir sehen welche Kanäle wie gut performen und wie sich das Investment rentiert. (Screenshot weiter unten)
  • Wir können das Wachstum nachverfolgen und sehen wo Nachholbedarf besteht
  • Wir können auf Basis der vorhandenen Daten die AdWords Kampagnen besser steuern und optimieren. Da wir nicht alle Anfragen nachverfolgen können, haben wir Daten wie Verweildauer, Absprungraten, Seiten/Sitzung etc., die uns dabei helfen zu beurteilen wie gut bestimmte Keywords und Anzeigen performen und wo wir Gebote reduzieren bzw. erhöhen müssen, um das Budget bestmöglich auszuschöpfen.
  • Die Remarketing Banner (Also Banneranzeigen, die alle Websitenutzer sehen, laufen ebenfalls über Google Analytics. ) Hiermit können wir beispielsweise den Nutzern aus München Banner anzeigen lassen, die auf „München“ ausgerichtet sind.

 

Leider sind viele Angaben der Datenschutzbehörden aktuell noch etwas interpretationsbedürftig und lassen Websitebetreiber und Anwälte im Dunkeln, jedoch auch etwas Spielraum.

Hat der Datenschutzbeauftragte mitgeteilt, dass eine Opt-In Lösung 100% Pflicht ist? Falls ja, würde ich hier nochmal mit dem Datenschutzbeauftragten die Vorteile gegen mögliche Risiken abwägen und anschließend eine Entscheidung fällen ob und wie Google Analytics eingesetzt wird.

 

Frage 9: Welche sind die wichtigsten Neuigkeiten 2018 im Bereich Suchmaschinenwerbung mit Google Ads:

 

Attribution und Attributionsmodelle

Nutzer benötigen in der Regel mehrere Anläufe bis sie einen Kauf oder eine Anfrage tätigen. Mit der Attributionsmodellierung kann festgelegt werden wie stark die verschiedenen Touch-Points (z.B. Keyword-Suche, anschließend Brandsuche) des Nutzers zur einer Kontaktanfrage bzw. einem Kauf beitragen. Somit lassen sich Klickbudgets durch die verschiedenen Kampagnen besser verteilen und Klickpreise besser abstimmen.

Für die meisten Websitebetreiber empfiehlt Google folgendes Modell:

Positionsbasiert: Jeweils 40 % des Werts werden der zuerst und zuletzt angeklickten Anzeige sowie dem entsprechenden Keyword zugerechnet. Die restlichen 20 % werden auf die anderen Klicks des Pfads verteilt.

Ein paar weiterführende Infos von Google dazu:

https://support.google.com/analytics/answer/1662518?hl=de

 

Smart-Bidding

Durch Smart-Bidding versucht Google anhand von Vergangenheitsdaten die bestmöglichen Gebote für eine Suchanfrage zu bestimmen. Dafür gibt es seit geraumer Zeit diverse Gebotsstrategien, die auf künstlicher Intelligenz basieren und nun immer besser funktionieren. Hierfür ist ein möglichst vollständiges Tracking von Anfragen/Verkäufen notwendig. Die Funktion von Smart-Bidding für einzelne Kampagnen werden wir anhand von Tests herausfinden und bei Erfolg teilweise einsetzen.

 

 

Display Werbung

Hier gibt es seit Kurzem neue benutzerdefinierte Segmente mit von Google erstellten „Zielgruppen“, die auf den bestehenden Kampagnen und -Kontoeinstellungen basieren. Es geht also um Nutzer die aktuell nach bestimmten Produkten oder Lösungen suchen und noch nicht auf der Website waren. Diese können wir dann mit Bannerwerbung beglücken.

Der Fokus verlagert sich somit von den Keywords hin zu den Zielgruppen. Durch „Machine Learning“ (KI) kann der Algorithmus Millionen Signale analysieren und in kürzester Zeit alle möglichen Datenkombinationen auswerten. Damit wird analysiert, welche Nutzer am wahrscheinlichsten in Zukunft einen Kauf bzw. eine Anfrage tätigen werden.

Martin Gonev – Ihr Freelancer für SEA & Performance Marketing

 

Frage 10: Ich hatte in der Zwischenzeit auch Vor-Ort-Termine bei lokalen Agenturen und deren einstimmiger Rat war für meine Seite zunächst erst auf Suchmaschinenoptimierung und dann ggf. später auf Google Ads ( ehemals AdWords) zu setzen. Ist das empfehlenswert?

Mich würde interessieren mit welcher Begründung Agenturen empfehlen erst auf SEO und später auf AdWords zu setzen?

Meiner Meinung und Erfahrung nach ist es andersrum viel sinnvoller. Denn einerseits können Sie mit AdWords in kürzerer Zeit einen ROI erzielen und wieder reinvestieren und andererseits lassen sich durch AdWords einfacher und schneller relevante und konversionsstakre Keywordkombis herausfinden, die dann für das SEO berücksichtigt werden können.

Da SEO längerfristig ausgelegt ist, macht es aber auch Sinn mit beiden Kanälen parallel anzufangen, wenn das nötige Budget vorhanden ist.

Bevor Besucher über SEA mit Google oder Bings Ads generiert werden, macht es aber natürlich Sinn Überschriften und Title auf den Zielseiten auf die Keywords auszurichten. Eventuell meinten die Agenturen diesen Schritt.

Zwischenantwort

Die Begründung war im Endeffekt immer, dass man AdWords dauerhaft schalten müsse um Erfolge zu erzielen. SEO erziele dagegen auf längere Sicht gesehen Umsätze, ohne dafür ein Budget X als Grundstock verwenden zu müssen.

Antwort auf Zwischenantwort

Das ist schon richtig, im Bereich SEO ist der Aufwand am Anfang höher und je nach Konkurrenz kann dieser beim Erreichen guter Positionen reduziert werden. Da jedoch die Konkurrenz selten schläft, sollte man auch hier dranbleiben um die guten Positionen zu erhalten bzw. für weitere Keywords auszubauen. Beim SEO lassen sich in der Regel mit gleichen Investment immer mehr Klicks erzielen. Bei SEA geht das vorwiegend mit höherem Budget.

Des Weiteren lassen sich durch die Kombinationen von SEO und SEA (AdWords + Shopping) meist die besten Ergebnisse erzielen. Viele Internetnutzer kennen den Unterschied zwischen organischer und bezahlter Suche mittlerweile nicht mehr oder achten zumindest nicht darauf und eine größere Werbefläche auf der ersten Google Seite erhöht in jeden Fall die Klickwahrscheinlichkeit und auch die Reputation Ihres Unternehmens.

 

SEA Frage 11: Ich bin mir nicht sicher, wie ich mit bestimmten Keywords umgehen muss? Gebote senken, erhöhen oder ganz deaktivieren?

Wenn ein funktionierendes und zuverlässiges Conversion Tracking vorhanden ist, dann lässt sich die Frage leichter anhand von Conversion Messwerten beantworten. Sind Conversion zu teuer, sollten Gebote gesenkt werden. Sind nach 500+ Klicks keine Conversion verzeichnet wurden, dann sollten wir weitere Werte zur Rate ziehen.

Wenn wir einen Blick in die AdWords Statistiken werfen, wird deutlich, dass Menschen die mit diesem Keyword auf deine Website landen im Durchschnitt 3-4 min. bleiben und sich ca. 5 Seiten ansehen. Das sind für AdWords ziemlich gute Werte, sodass hier die Gebote erhöht werden können, falls die Klickrate niedrig ist und mehr Klicks erzielt werden sollen.

Wenn aufgrund von DSGVO Maßnahmen kein sauberes Conversion Tracking vorhanden ist und nicht genügend Daten zur Verweildauer und Seiten pro Sitzung vorhanden sind, dann empfiehlt es sich Interessenten zu befragen wie sie auf die Website gelangt sind.

 

SEA Frage 12: Machen Bing Ads für mein Unternehmen Sinn und was kann ich mir davon erwarten?

Um die Reichweite im Suchmaschinenmarketing zu steigern machen Bing Ads mittlerweile immer mehr Sinn. Bing Ads funktionieren ähnlich wie Google Ads, nur auf Bing.com. Derzeit laufen im Durchschnitt ca. 10% des Suchmaschinen-Traffics über Bing, hier decken sich unsere Erfahrungen mit aktuellen Studien ab. Da das Bing/Yahoo Netzwerk auch weitere Suchmaschinen wie https://www.ecosia.org/ umfasst, kann das natürlich dauerhaft steigen. Die Anfrageraten sind in vielen Fällen höher als bei Google Ads und die Klickpreise oft günstiger, sodass in manchen Branchen sogar 15%-20% der Gesamtanfragen über Bing Ads kommen. Genaueres ergibt sich zur Laufzeit.

Am besten Sie geben einige Ihrer Keywords in Bing ein und analysieren die Ergebnisse. Wenn bereits einige Ihrer Wettbewerber dort aktiv sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch Sie einiges an Traffic dazugewinnen können. Bing Ads Kampagnen sind ebenfalls flexibel jederzeit pausier- und aktivierbar.

 

SEA Frage 13: Wir haben eine erste Sammlung unserer favorisierten Keywords erstellt. Könnten Sie bitte prüfen in welcher Preisrange sich diese Suchwörter bewegen und wir hier mit dem momentan angedachten Klickbudget von ca. 1000,-€ pro Monat aus Ihrer Sicht etwas bewegen können?

Sowas wie „Keyword1“, „Keyword2“ etc. geben auch viele Nutzer ein, die sich allgemein über das Thema informieren möchten, Ideen sammeln und natürlich auch ein Teil der nach Hersteller sucht, aber schätzungsweise sind das eher 30-50%. Wenn das Budget für den Anfang stark begrenzt ist macht es Sinn überwiegend transaktionsbezogene Keywords auszuwählen wie „Keyword1 Hersteller“, „Keyword2 Lieferant“ etc. auszuwählen bei denen die Kaufabsicht deutlicher und die Streuverluste damit geringer sind.

Bei den unten genannten Klickpreisen sind 1000€ / Mon. Klickbudget recht knapp. Damit können wir schätzungsweise 150 – 200 Klicks / Mon. generieren, die erwartungsgemäß zu 4-6 Anfragen führen sollten. Um die Relevanz und die Qualität der Anfragen zu bewerten sollten wir mindestens 40-60 Anfragen abwarten.

Wie hoch wäre das gesamte Testbudget für das halbe Jahr? Wenn es weniger als 10T sein sollte, dann ist es besser wir verkürzen den Testzeitraum auf beispielsweise 3-4 Monate und erhöhen das monatliche Klickbudget entsprechend, damit wir schneller aussagekräftigere Ergebnisse erhalten und die Kampagnen besser bewerten können.

 

Das lässt sich machen, ist aber bei dem Budget nicht empfehlenswert, da solche mehrdeutigen Keywords erfahrungsgemäß zu weniger Anfragen führen als klar transaktionsbezogene Keywords mit „Produkt + Lieferant oder Hersteller oder Anbieter etc. Wir können dieses Keyword jedoch auch mit einem ganz niedrigen Gebot einstellen, sodass es nicht viel vom Budget verbraucht. Dann taucht das nur ab und zu mal auf und eher weiter unten.

Beim vorgegebenen Budget würde ich wie erwähnt den Keyword-Umfang für die Testphase reduzieren damit wir für einzelne Keywords statistisch relevante Ergebnisse erhalten. Wir sollten für jedes Keyword mehrere Hundert Klicks generieren, um dieses entsprechend bewerten zu können. Wenn wir zu viele Keywords haben, verteilt sich das Budget auf alle Keywords, sodass jedes einzelne Keyword weniger Klicks erhält und die Relevanzbewertung schwieriger wird.

Meine drei Vorschläge im Angebot bezogen sich auf die ersten Keyword-Analysen, bei denen ich recht viele Keywords gefunden habe, die auf größeres Potential schließen lassen. Wir müssen natürlich nicht alle auf einmal schalten und können wie angemerkt auch ganz klein anfangen und den Online Markt für Ihre Branche abtasten. Damit reduziert sich auch unser Aufwand erstmal ein wenig, sodass wir mehr Klickbudget hätten, was vor allem am Anfang essentiell ist, da sich die Kampagnen erstmal „warmlaufen“ müssen und Klickgebote erstmal höher angesetzt werden sollten.

Nach der Testphase werden wir die Ergebnisse evaluieren und entscheiden ob und wie wir fortfahren. Wenn die Testkampagnen zu relevanten Anfragen, Kunden und Umsätzen führen, können wir weitere Keywords ergänzen und testen.

 

Aufteilung 50% Kampagnenmanagement + 50% Klickbudget (für 6 Monate Testzeitraum)

Antwort:

In diesem Fall würde ich das Keywordset nochmals etwas reduzieren, auf 5-6 Hauptthemen. Insgesamt wird das für die Branche etwas knapp damit, sollten aber dennoch einige aussagekräftige Ergebnisse erreichen.

Meiner Erfahrung nach und nach Rücksprache mit dem Google Premium Support ist die vorgeschlagene Budgetaufteilung nicht optimal, da wir damit mehr Aufwand haben und insgesamt weniger Klicks erzielen, die ja im Endeffekt durch das Klickbudget die Interessenten und damit die Anfragen bzw. den Umsatz bringen.

Bei einem durchschnittlichen Klickpreis von 3-5€/Klick, das anvisierte Keywordset und das begrenzte monatliche Klickbudget, müssten wir den Fokus überall auf möglichst niedrige Klickpreise legen, um möglichst viele Klicks erzielen, die aber dann nicht für jedes Keyword garantiert werden können, da die Positionen bei niedrigeren Klickpreisen auch niedrig sind und damit auch die Klickraten. Insgesamt würden wir mit der Aufteilung schätzungsweise um die 300 – 500 Klicks im Monat generieren können. Der Aufwand wäre in diesem Fall höher, als mit einem größerem Klickbudget, da wir dabei mehr Spielraum haben und weniger Feinarbeit in der Klickpreisoptimierung brauchen.

Vor allem in den ersten Wochen ist es erfahrungsgemäß sehr wichtig die Klickpreise etwas höher anzusetzen, um höhere Klickraten und bessere Qualitätsfaktoren zu erzielen.

Ich muss da vor Allem in den ersten Wochen fast täglich nachjustieren und da sollte das Verhältnis von Kampagnenmanagement und Klickbudget schon besser passen.

Wenn das Budget nun fix ist schlage ich Ihnen folgende Aufteilung vor, um dieses bestmöglich auszuschöpfen und die bestmögliche Effektivität und Effizienz zu erreichen.

Aufteilung 25% Kampagnenmanagement + 75% Klickbudget (für vier Monate dafür mit mehr Klickbudget pro Monat)

Der kürzere Zeitraum ist in dem Fall weniger relevant, wenn wir dafür in kürzerer Zeit mehr Klicks erzielen und somit schneller aussagekräftige Ergebnisse erhalten. Damit sparen wir Aufwand und können insgesamt mehr Klicks und Anfragen erzielen als in sechs Monaten. Wenn das dann gut läuft und genügend relevante Anfragen zustande kommen, können wir das Ganze nach der Ergebnisevaluation einfach verlängern und Budgettechnisch flexibel vorgehen.

Viele Kunden verdoppeln, verdreifachen oder vervierfachen oft Ihre Testbudgets nach einigen Monaten, wenn sie merken, dass es für Ihr Business funktioniert.