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Online-Handel und Logistik im Wandel: Wie zwei Branchen die Zukunft gestalten

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Der Online-Handel boomt pausenlos und bringt damit die Logistikbranche an die Grenzen ihrer Kapazität. Immer mehr Güter werden online eingekauft und der Konkurrenzdruck im Online-Handel ist so groß, dass ein kostenloser Versand, häufig gar am folgenden Tag zu einem Standard-Service wird. Das Weihnachtsgeschäft 2017 hat nun zum ersten Mal gezeigt, wo die Grenzen der Paketzusteller liegen. Einige Unternehmen hatten sich feste Grenzen gesetzt. Darüber hinaus konnten auch bei entsprechendem Bedarf keine Pakete mehr ausgeliefert werden. All diesem Druck zum Trotz wächst der E-Commerce aber ungebremst weiter. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg. Derweil befindet sich die Logistik-Branche in einem radikalen Wandel. Die Digitalisierung hält Einzug und verändert die Art, wie wir arbeiten. Gleichzeitig drängen neue Player in die Logistik und mischen etablierte Unternehmen auf. Amazon entwickelt bereits seit einigen Jahren eine unabhängige Logistik und moderne Unternehmen wie Uber ziehen nach. Schon wird über realistische Szenarien diskutiert, in denen Pakete per Drohne zugestellt werden, autonome Lastwagen über die Autobahnen rasen und intelligente Onlineshops Waren versenden, bevor sie überhaupt bestellt wurden. Dieser Beitrag wirft einen Blick auf die Frage, wie E-Commerce die Logistik verändern wird, welche Szenarien für die Zukunft realistisch sind und was das alles für die Art und Weise bedeutet, wie wir in Zukunft einkaufen.

 

Online Handel im Weihnachtsgeschäft wächst um 10%

Online Handel im Weihnachtsgeschäft wächst um 10%

 

Wandel in Zahlen: Wie Online-Handel die Welt verändert

Welches Ausmaß die Veränderung durch E-Commerce hat, zeigen Zahlen des deutschen Handelsverbandes HDE. Im Jahr 2005 betrug der Umsatz im Online-Handel noch 6.4 Milliarden Euro. Bis 2017 ist er dann auf 48,7 Milliarden Euro gewachsen und wird nach Prognosen des Verbandes im Jahr 2018 nach einem Wachstum um 10 Prozent die Marke von 50 Milliarden Euro Jahresumsatz deutlich übersteigen. Eine weitere Zahl gibt ebenfalls Aufschluss über die Bedeutung des Online-Handels. Im vergangenen Jahr betrug der E-Commerce Anteil am gesamten Einzelhandelswachstum bereits 50 Prozent. Auch hier wird mit einer weiteren Zunahme gerechnet. In diesen Zahlen zeigt sich, dass der Kauf im Onlineshop in den kommenden Jahren die Bedeutung des stationären Handels stark verändern oder gar deutlich zurückdrängen wird. Insgesamt macht der Online-Handel derzeit nur 10 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland aus, doch einige Branchen geben schon heute einen Hinweis, wie die Zukunft aussehen wird. Abgeschlagen steht derzeit noch der Online-Kauf von Lebensmitteln dar. 2017 machte er gerade einmal 1 Prozent des Gesamtumsatzes im Lebensmittelhandel aus. Doch auch vor diesem kritischen Bereich macht die Dynamik in der Handels- und Logistik-Branche nicht Halt. Im Jahr 2017 zeichnete sich dieses Segment nämlich durch überdurchschnittliches Wachstum im Online-Bereich aus.

Gerade diese Entwicklung bei Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs wird die Logistik weiter unter Druck setzen. Wie kaum in einem anderen Bereich geht es hier darum, kostengünstig und schnell zu liefern, um tatsächlich mit dem stationären Handel konkurrieren zu können. In diesem Bereich wird auch besonders deutlich, wie neue Player wie Amazon oder kreative Start-up Unternehmen den Markt aufzumischen versuchen.

Letztlich wird der E-Commerce nur zusammen mit der Logistik-Branche Lösungen entwickeln können, mit denen beide gemeinsam die Zukunft gestalten. Der Onlinehandel hat den Paketversand vor Herausforderungen gestellt, die nun auch die eigene Entwicklung betreffen.

 

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Titelbild: © 2015 Daimler AG Deutschland

 

Die letzte Meile bleibt eine Herausforderung

Auf der Langstrecke stehen gravierende Veränderungen bevor. Das zeigen die neuesten Entwicklungen aus den Häusern Daimler, Uber und Tesla. Diese und einige andere Unternehmen arbeiten an der Entwicklung fahrerloser LKW mit Elektroantrieb, die den Verkehr auf der Autobahn und das Leben der Lastkraftfahrer verändern sollen. Die Herausforderung, die berüchtigte letzte Meile zu meistern sind allerdings wesentlich höher. Das schlägt sich in den waghalsigen Ideen nieder, die in diesem Bereich diskutiert werden. Die Einführung von speziellen Paketboxen vor der Haustür ist dabei eine der gewöhnlichsten Ideen. Mit der Packstation hat DHL bereits einen Schritt in diese Richtung gemacht. Auch Amazon ist mit einem ähnlichen Konzept in Großstädten nachgezogen. Gleichzeitig arbeitet die Branche aber auch an radikalen Veränderungen. So steht die Idee intelligenter Türschlösser im Raum, die den Paketboten zur Lieferung einfach in die Wohnung lassen. Amazon und andere Unternehmen testen bereits die Lieferung von Paketen per Drohne oder mit autonomen Kleinfahrzeugen in der Praxis. Welche Technik sich hier am Ende durchsetzen wird, ist bisher nicht abzusehen. Sicher ist dagegen schon heute, dass sich in diesem Bereich die Zukunft ganzer Branchen entscheiden wird. Nur wenn es gelingt, schnell, effizient und günstig bis zum Verbraucher zu liefern, kann sich der Onlineshop in Zukunft gegen den stationären Handel behaupten. Verstopfte Innenstädte, schlechte Luft und entnervte Paketboten bilden derzeit das alternative Schreckensszenario, das es zu vermeiden gilt. Die Ausmaße, die diese Entwicklung schon heute hat, zeigt sich daran, dass die Deutsche Post, das größte Logistik-Unternehmen der Welt, heute auch ein Fahrzeugbauer ist und dass ein Händler wie Amazon die Logistik gleich selbst in die Hand nimmt.

Dass effiziente Lösungen heute noch nicht zur Verfügung stehen, ließ sich im vergangenen Weihnachtsgeschäft beobachten. Zahlreiche Zulieferer stießen an ihre Grenzen und konnten nicht das gesamte Paketaufkommen bewältigen. Wächst der Online-Handel weiter wie bisher, ohne dass die Logistik mit entsprechender Entwicklung nachzieht, scheint ein Kollaps unausweichlich. Wie die Zukunft der Logistik unter diesen Bedingungen aussehen kann, hat sich die Deutsche Post in einer Studie zur mittelfristigen Entwicklung bis 2025 daher einmal genauer angeschaut und vier Szenarien entwickelt.

 

Blick in die Zukunft: Vier Szenarien

Die Studie der Deutschen Post entwirft vier Szenarien, wie die Entwicklung in E-Commerce und Logistik im Jahr 2025 aussehen kann. Dabei nimmt sie verschiedene Entwicklungen in den Blick, wird aber auch der Unberechenbarkeit der Dynamik gerecht, indem sie die vier Zukunftsszenarien als Variationen auffasst, die mit verschiedener Intensität zusammen oder gemischt auftreten können.

 

Szenario 1:

In dieser Version entwickelt sich die Weltwirtschaft mit stabilem Wachstum stetig weiter. Der stationäre Handel wird hier allerdings sekundär, der Handel findet hauptsächlich im Onlineshop statt, während das Geschäft vor Ort nur noch eine Rolle als Showroom einnimmt. Die Gesellschaft ist in diesem Szenario gespalten. Die große Mehrheit der Kunden ist sehr Preissensitiv. Nur für eine kleine Elite gibt es besonders schnelle Lieferungen und außergewöhnlich hohe Qualität. Die Studie nennt das hybriden Konsum in konvergenten Handelswelten. Insgesamt wachsen die Aufträge der Logistik-Branche stetig, sodass insbesondere global agierende Unternehmen stark wachsen.

 

Szenario 2:

Dies ist ein absolutes Positivszenario einer nimmersatten Konsumgesellschaft. Individuelle Lifestyle Communitys dominieren die Shopping-Welt, die sich im Online-Handel manifestiert. Der stationäre Handel mutiert zu Zentren des Erlebnis-Shopping. In den Ballungszentren sind nun politische Maßnahmen erforderlich, damit es nicht zu einem Zusammenbruch der Verkehrsinfrastruktur kommt. Die Logistik-Branche muss sich in diesem Szenario auch an die individuellen Bedürfnisse der Kunden anpassen, was Lieferort und Lieferzeitpunkt angeht. Mit Kooperationen stellt sich die Industrie dem drohenden Verkehrsinfarkt entgegen. In der Studie heißt dieses Szenario Selbstinszenierung in virtuellen Gemeinschaften.

 

Szenario 3:

Diese Zukunftswelt legt den Fokus auf eine neue technische Revolution. Neue Entwicklungen und künstliche Intelligenz dominieren den Markt. Onlineshops setzen auf vollständig individualisierte Angebote. Das gilt auch für die Lieferung der Waren und stellt somit die Logistik vor neue Herausforderungen. Die Grenze zwischen Händler und Lieferant verschwimmt hier. Von Paketdiensten werden hohe Investitionen gefordert, um mit der technischen Revolution mithalten zu können. Das Szenario trägt den Namen künstliche Intelligenz im digitalen Handelskosmos.

 

Szenario 4:

Dieses Szenario ist eines der Anti-Globalisierung. Mangel an Rohstoffen und Energieträgern führen zu einer Regionalisierung der Wirtschaft. Das Szenario hat wahrscheinlich den radikalsten Einfluss auf die Logistik. Globale Warenströme reißen ab, Güter stammen nur noch aus der unmittelbaren Umgebung. Das Szenario wurde kollaborativer Konsum in einer regionalisierten Handelslandschaft genannt.

Mit ihrer Studie hat die Deutsche Post einen kreativen Blick in die Zukunft geworfen und mögliche Welten entwickelt, in denen wir uns in wenigen Jahren wiederfinden dürften. Bei der Auswertung der Studie ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich die einzelnen Szenarien nicht gegenseitig ausschließen. Es ist dagegen vielmehr mit einer Entwicklung zu rechnen, die verschiedene Elemente der Zukunftsvisionen vereint. Besonders problematisch sind an der Studie jedoch zwei Punkte. Erstens werden keine Lösungen für die akuten Probleme der stetig wachsenden Transportvolumina entwickelt. Zweitens geht die Studie nur auf die mittelfristige Entwicklung ein, ohne dabei langfristige Perspektiven zu berücksichtigen. Wer sich in der Logistik der Zukunft allerdings behaupten will, muss Investitionen weit über diesen mittelfristigen Rahmen hinaus planen.

 

E-Commerce

E-Commerce: Wege zu mehr Wachstum

Der Online-Handel hat in den vergangenen Jahren bereits rasant zugelegt, doch auch hier entscheiden heute angestoßene Innovationen die Zukunft. Während der Onlineshop bei einigen Produktkategorien wie Technologie und Spielzeugen bereits den stationären Handel überholt hat, liegen andere Kategorien weit abgeschlagen bei extrem niedrigen Anteilen am Online-Handel. Weiteres Wachstum ist derzeit im E-Commerce nur zu erreichen, wenn es gelingt, diese Produktgruppen von den hinteren Rängen nach oben zu befördern. Ein entscheidendes Mittel ist hierbei, die Attraktivität des Online-Handels in den Bereichen Lebensmittel oder Gesundheitsprodukte stark zu steigern. Hier spielt auch das Online Marketing eine wichtige Rolle, das in diesen Segmenten eine erfolgreiche Kundenansprache dort gewährleisten muss, wo das Shopping-Erlebnis letztlich stattfinden soll, nämlich im Internet. Nur wenn Konsumenten auch in diesem Bereich von den Vorteilen des Onlineshops überzeugt werden können, gibt es weiteres Potenzial für das beachtliche Wachstum der Branche. Eine ganz besondere Herausforderung stellt dabei vor allem der Lebensmittelhandel her. Hier gibt es starke Vorbehalte unter Konsumenten in Hinsicht auf Qualität und Komfort. Daher muss der E-Commerce gerade in diesem Bereich zeigen, dass die hohen Erwartungen tatsächlich erfüllt werden können. Ein großer Teil der Vorbehalte ist auf Vorurteile zurückzuführen. Online Marketing kann hier also auch eine bedeutende Rolle einnehmen, um Verbraucher zu einem Sinneswandel zu bewegen.

 

Online richtig präsentieren

Zwei weitere Fragen beschäftigen derzeit den Online-Handel. Wie können Waren so präsentiert werden, dass das Niveau des stationären Handels übertroffen werden kann und wo sollen Waren letztlich angeboten werden? Lohnt sich eine eigene Handelsplattform oder soll man sein Geschäft auf Online-Marktplätze wie Ebay oder Amazon konzentrieren?
Im Laden vor Ort können Kunden Waren anfassen, anprobieren und direkt erleben. Um gegen diese Konkurrenz bestehen zu können, muss der Online-Handel berührende Erlebnisse bieten, die Kunden direkt zum Kauf anregen. Videos und neue 3-D Technologien spielen hier eine entscheidende Rolle. Aktuell sind die technischen Möglichkeiten allerdings auf ansprechende Produktvideos begrenzt, sodass ein Fokus auf diese Präsentationsform gelegt werden muss. Weil sich die Branche allerdings rasant entwickelt, lohnen sich auch kreative und ungewöhnliche Zukunftsstrategien in diesem Bereich.

Eine weitere Frage ist die nach dem passenden Marktplatz. Hier bieten Unternehmen wie Amazon, Ebay oder Alibaba aus China Kunden ein kaum zu übertreffendes Angebot an Produktbreite und -tiefe. Das lockt Kundenströme an und spart teilweise eigene Marketing-Kosten. Allerdings finden Online-Händler hier eine erdrückende Konkurrenz vor. Ein eigener Onlineshop ist eine Alternative zu den großen Marktplätzen. Wenn es gelingt, durch erfolgreiches Online-Marketing Kunden auf die eigene Seite zu locken und dort von einem guten Angebot zu überzeugen, hat man eine Chance, sich gegen die marktbeherrschende Stellung der Riesen zu behaupten. Derzeit stehen allerdings große Internetkonzerne im Fokus des E-Commerce. Mit neuen Technologien versuchen sie Kunden in immer mehr Segmenten an ihre Angebote zu binden. Das führt zu einer starken marktbeherrschenden Stellung von Amazon und Co und wird zumindest die nähere Zukunft des E-Commerce wesentlich bestimmen.

 

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Amazon, Uber und Co mischen die Branche auf

Der Handelsriese Amazon und der Fahrdienstleister Uber könnten mit ihren Geschäftsmodellen kaum unterschiedlicher sein. Dennoch drängen die beiden Unternehmen, gemeinsam mit einigen anderen Neueinsteigern in ein ihnen bisher fremdes Feld: die Logistik. Ob zu Wasser, zu Luft oder an Land, die Unternehmen planen eine Branche in einer Weise zu revolutionieren, wie sie das zuvor in ihrer Heimat-Industrie bereits getan haben.

Auch wenn Amazon auf die Kontrolle der gesamten Lieferkette zielt, bleibt in der derzeitigen Lage die Situation auf der teuflischen letzten Meile besonders interessant. Hier entwickeln Amazon und Uber eigene Konzepte, die sich allerdings in wesentlichen Bereichen ähneln.

Schon heute sind die Dienste Amazon Flex und Uber Rush in zahlreichen Metropolen der Welt unterwegs und verändern nicht nur die Arbeitswelt radikal, sondern setzen auch traditionelle Unternehmen der Logistik-Branche unter Druck. Beide Dienste funktionieren so, dass freiberufliche Fahrer mit eigenen Fahrzeugen auf der Straße unterwegs sind und nach Bedarf Pakete von einem Ort zum anderen transportieren. Während Amazon mit diesen Diensten auf eine größere Unabhängigkeit von Speditionsdienstleistern zielt, geht es Uber darum, sein Kerngeschäft, den Transport von Menschen, um den Gütertransport zu erweitern.

Beide Unternehmen setzen, wie zum Beispiel auch der exzentrische Autobauer Tesla oder das deutsche Traditionsunternehmen Daimler auf die Entwicklung autonomer Lastwagen für die lange Strecke. Doch auch auf der letzten Meile soll die Zustellung intelligenter werden. Autonome Flugobjekte, sogenannte Drohnen, befinden sich bereits im Praxistest.
Besondere Aufmerksamkeit gilt in diesem Zusammenhang dem Onlinehändler Amazon. Mit riesigem Abstand führt das US-amerikanische Unternehmen den deutschen Online-Handel. Wenn das Unternehmen mit dieser Ausgangsposition nun in den Logistik-Bereich einsteigt, bedeutet das einen besonders harten Wettbewerb sowohl für Onlinehändler wie auch für die Logistik Branche.

Infografik: Wie zwei Riesen den Markt aufmischen

Folgende Grafik hat trademachines zusammengefasst, wie Amazon und Uber auf den Logistikmarkt vorstoßen. Auf dem Land, auf dem Wasser und auf der Luft sind die beiden Unternehmen auf dem Vormarsch und befinden sich in einem harten Wettkampf um die Vorherrschaft. Amazon vs. Uber: Wo sie stehen und wo sie hinwollen.

 

 

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Hat der Online-Handel eine Chance gegen die Riesen?

E-Commerce und Logistik aus einer Hand sind ein entscheidender Vorteil von Amazon. Andere Anbieter werden auch weiterhin auf fremde Dienste angewiesen sein, um ihre Produkte ausliefern zu können. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich an Amazon vorbei auf dem Markt zu behaupten. Kleinere Marktteilnehmer können sich vor allem in Nischen begeben, auf denen die großen Player derzeit noch nicht tätig oder nicht erfolgreich sind. Hier gibt es weiterhin beachtliche Wachstumschancen und die Gelegenheit, sich auf einem Markt zu etablieren, bevor die starke Konkurrenz ihn in ihrem Griff hat. Dennoch bleibt das Nadelöhr Logistik ein entscheidender Faktor in der Zukunft des E-Commerce.

 

Video: die Macht von Amazon – günstig, aber gnadenlos

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ZAKCtPINfy8

 

Waghalsige Visionen in der Luft und Tatsachen am Boden

Ein Blick auf die tatsächlichen Umstände, in denen sich Online-Handel und Logistik derzeit befinden zeigt allerdings, dass man noch sehr weit von den Zukunftsvisionen von Amazon und Co entfernt ist. Ein stetiges Wachstum des E-Commerce mit einer entsprechenden Zunahme an auszuliefernden Paketen ist bereits abzusehen. Die damit einhergehenden Probleme, Personalmangel, volle Straßen und Luftverschmutzung scheinen derzeit am realistischsten. Es werden auch weiterhin die etablierten Logistiker sein, die dem Markt dominieren, doch durch die neuen Player werden die Luft dünner und der Druck höher. Es ist daher auch keine Frage, dass neue technologische Entwicklungen unabdingbar sind, um den neuen Realitäten im Einzelhandel gerecht zu werden. Offen bleibt vorerst die Frage, wer Antworten auf diese Herausforderungen geben kann und wer bei der Umsetzung neuer Strategien erfolgreich sein kann. Bisher scheint das Rennen völlig offen.

 

Fazit: Quo vadis Logistik?

Dass es in der Branche zu radikalen Veränderungen kommen wird, scheint derzeit unbestritten. Auch die damit einhergehenden Probleme liegen offen auf dem Tisch. Woran es in der jetzigen Situation mangelt, sind einzig erfolgversprechende Lösungsstrategien. Besonders medienwirksam positionieren sich hier Unternehmen wie Amazon oder Uber, die in ihren Branchen, dem Buch- bzw. Einzelhandel und dem Taxigewerbe, bereits bewiesen haben, welche revolutionären Kräfte sie anstoßen können. Dabei gerät allerdings ein wenig aus dem Blick, dass auch etablierte Logistiker daran arbeiten, die Zukunft zu gestalten und dass sie auf eine lange Erfahrung und Expertise in der Materie zurückgreifen können, die ihnen einen gewissen Vorsprung gewähren.

 

Fazit: Quo vadis E-Commerce?

Der aktuell vor allem durch Amazon betriebene Verdrängungswettbewerb im Online-Handel setzt einer ganzen aufstrebenden Branche zu. Besonders dramatisch ist die Erwartung der Kunden, dass Lieferungen spätestens am Folgetag zugestellt werden sollen und zu extrem niedrigen Preisen oder gar kostenlos angeboten werden. Für die Branche bedeutet dieser Kundendruck, dass sie ihre Kapazitäten auf die Kundenwünsche einstellen und extrem kosteneffizient arbeiten muss. Auch für das Online Marketing ist diese Situation eine Herausforderung. Im Online Marketing muss es gelingen, Kunden von den Vorteilen eines Onlineshops zu überzeugen, ohne kostenintensive Versprechen abgeben zu müssen.

Eine weitere Herausforderung für den E-Commerce bleibt der Online-Handel mit Lebensmitteln. Hier ist es Anbietern bisher nicht gelungen, Kunden vom Nutzen der Online-Bestellung zu überzeugen. Insgesamt müssen gemeinsam mit der Logistik-Branche Lösungen entwickelt werden, mit denen die Herausforderungen der Zukunft gemeistert werden können.

 

Beitragsbild: https://pixabay.com/de/laptop-code-programmierung-computer-2557586/

Online-Handel und Logistik im Wandel: Wie zwei Branchen die Zukunft gestalten
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Ein Kommentar zu “Online-Handel und Logistik im Wandel: Wie zwei Branchen die Zukunft gestalten

  1. Simon sagt:

    Hallo,

    Wahnsinn was da abgeht gerade Uber macht mir angst – ein Riesen Anstieg jede Statistik geht stetig nach oben hammer

    gruss Simon

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