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Was ist der PageRank ?

 

PageRank

PageRank: Bild: Wikmedia – Felipe Micaroni Lalli

Der sogenannte PageRank stellt einen Wert dar, mit dem die Bedeutung von Webseiten erfasst werden soll. Entwickelt und patentiert wurde das Verfahren von den Google-Gründern Sergei Brin und Larry Page. Letzterer gab dem Produkt schließlich auch seinen Namen. Der PageRank war zu Beginn der Kern von Googles Suchmaschine: Denn der von einem Algorithmus ermittelte Wert ermöglichte es die Suchergebnisse möglichst so zu sortieren, dass das für den Nutzer interessanteste bzw. relevanteste Ergebnis ganz oben steht. Inzwischen verwendet Google allerdings neue Algorithmen. Am bedeutendsten ist dabei Hummingbird. Bei diesem spielt der PageRank zwar noch immer eine wichtige Rolle, ist aber nicht mehr alleine verantwortlich für die Sortierung der Suchergebnisse.

 

Wie errechnet sich der PageRank?

Die genaue Formel hinter dem PageRank wurde von Google nie veröffentlicht und immer wieder aktualisiert. Bekannt ist aber die dahinterstehende Idee: Ganz vorne stehen bei den Ergebnissen die Seiten, die von einem zufällig durch das Netz surfenden Nutzer am häufigsten aufgesucht werden. Oder anders ausgedrückt: Die Seiten, auf die die meisten Links verweisen, haben auch den höchsten PageRank. Später wurde das Verfahren noch verfeinert: Links von Seiten, die selbst einen guten Wert aufwiesen, wurden stärker gewichtet. Der qualitative Inhalt einer Seite wird durch das Verfahren allerdings nicht erfasst. Insbesondere in den Anfangsjahren war es daher relativ einfach möglich, Webseiten mit niedrigem Informationsgehalt mit einem guten PageRank zu versehen.

 

Wo ermittle ich den PageRank?

Der exakte Wert einer jeden Seite wurde von Google nie veröffentlicht. Klar ist aber, dass die Skala von 0 bis 10 verläuft. Ein Wert von 0 steht dabei für eine Seite, auf die quasi überhaupt nicht verlinkt wird, während die 10 den bestmöglichen Wert darstellt. Ursprünglich gab Google den Wert für jede Webseite rund drei bis vier Mal im Jahr bekannt. Eingesehen werden konnten die Ergebnisse unter anderem über die Google-Toolbar. Später allerdings wurde die Veröffentlichung zunächst immer unregelmäßiger und dann komplett eingestellt. Heute wird der PageRank von Google noch immer berechnet und genutzt – kann aber nicht mehr eingesehen werden. Als Alternative hat sich die Page Authority etabliert.

 

Welche Nachteile hat der PageRank?

Der große Nachteil des Verfahrens liegt darin, dass nicht erfasst wird, wie der eigentliche Leser die hoch gerankte Seite findet. Im ungünstigsten Fall kann es passieren, dass eine Seite viele Backlinks einkauft, für den Nutzer aber keine relevanten Informationen bereithält. Passiert dies großflächig, wird dies für Google zu einem Problem. Deshalb wird bei Hummingbird inzwischen unter anderem auch erfasst, wie viel Zeit der Nutzer tatsächlich auf der Seite verbringt, nachdem er über Google dorthin gelangt ist.

 

Nutzt nur Google den PageRank?

Ursprünglich wurde das Patent auf die Stanford University eingetragen. Später sicherte sich Google im Austausch gegen Aktien aber die alleinige Nutzung. Allerdings entwickelte der chinesische Firmengründer Robin Li einen ähnlichen Algorithmus und nutzte diesen für seine Suchmaschine Baidu. Etwa zeitgleich entwickelte zudem der US-Informatiker Jon Kleinberg einen Algorithmus namens „Hubs und Authorities“, der sich ebenfalls für die Sortierung von Webseiten eignet. Die Arbeit von Kleinberg wurde von Page und Brin in ihrem ersten Aufsatz über PageRank sogar direkt zitiert – und kann somit auch als eine Art Vorläufer gelten.

 

Video: PageRank Explained

 

Um deinen PageRank aufzubessern findest du hier eine Sammlung an ausgewählten Branchenverzeichnissen und Presseportalen für gratis Backlinks.